„Ich bekomme alles unter einen Hut – und meine Ausbildung ist nur der Anfang meiner Karriere!“

Jasmin Schulz

Jasmin

26 Jahre alt, Mutter, macht eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten 
Kardiologische Praxis in Bad Homburg

  • Warum eine Ausbildung in Teilzeit?
    In erster Linie wegen meines Sohnes. Ich habe die Ausbildung vor zwei Jahren schon einmal angefangen, musste dann aber nach vier Monaten aufhören, weil ich es zeitlich einfach nicht hinbekommen habe. Für mich ist die Ausbildung in Teilzeit erst der Anfang. Ich habe noch viel vor. Und Mutter sein kann ich trotzdem.
  • Was sagt das Unternehmen zur Teilzeitausbildung?
    Eine Ausbildung in Teilzeit war dort noch gar nicht bekannt, doch sie waren schnell überzeugt. Und ich kann sagen, dass es prima funktioniert. Ich lerne viel in der Praxis und habe gute Noten in der Berufsschule. Das macht mich schon stolz! Und das Selbstbewusstsein und die Sicherheit, die ich gewonnen habe, kommen meinem Sohn und der Arbeit zu Gute.
  • Wer hat bei der Suche nach einem Teilzeitausbildungsplatz beraten und unterstützt?
    Das Jugend-Jobcenter hat mir von der Möglichkeit erzählt. Die haben eine Kooperation mit dem Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e. V., der mich dann weiter beraten und mir bei der Suche nach einen Ausbildungsplatz in Teilzeit geholfen hat. Und der Verein ist bis heute für mich da, wenn ich mal Fragen oder Probleme habe.
  • Das Beste an einer Ausbildung in Teilzeit ist…
    Ich wollte immer in einem Operationssaal arbeiten. Dann dachte ich, dass das mit Kind schwer möglich wird. Mit einem vollwertigen Berufsabschluss in Teilzeit habe ich wieder gute Chancen, den Traum eines Tages wahr werden zu lassen. Das Beste ist also, dass ich für mein Kind da sein kann, aber trotzdem noch eine tolle berufliche Zukunft habe.
  • Und wie geht es danach weiter?
    Erst einmal möchte ich mich weiterbilden – einen Impfschein oder einen Röntgenschein machen. Vielleicht beides. Und wenn mein Kind ein bisschen älter ist, würde ich gerne die Fortbildung zur Praxismanagerin angehen.
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